Abschlussfahrt auf die Isola del Giglio
feat.: Tut-Kurse Eller und Sobota
Apt. AA5: Xinaj, Caro, Ninsi, Resi, Matze, Selim
Schon in der 11. Klasse begann der Eller’sche Tutkurs seine Tutfahrt zu planen. Schnell kristallisierten sich die Reiseziele Barcelona oder Isola del Giglio heraus. Frau Eller, die schon sehr gute Erfahrungen mit der Insel hatte, unterrichtete uns (sehr subjektiv) über ihre Vor- und Nachteile. Da es auf der Insel bekanntermaßen keine Stadt zum shoppen und clubben gibt war die Mehrheit des Kurses anfangs eher abgeneigt. Frau Ellers gutes Druckmittel, in Barcelona müsse der Kurs den ganzen Tag in Museen verbringen und würde so wenig Freizeit haben, überzeugte jedoch schnell eine Mehrheit des Kurses, so dass Giglio als Reiseziel gewählt wurde. Dennoch blieb eine gewisse Skepsis, da der Mathekurs wenig Interesse für ein meeresbiologisches Institut zeigte. Zudem „fürchtete“ man so zu enden, wie Captain Jack Sparrow, der alleine auf einer Insel gefangen war und nur einen riesigen Vorrat Rum seine Gesellschaft nennen konnte. In der heißesten Planungsphase entschloss auch Frau Sobotas Biotutkurs sich der Reise anzuschließen. Nun ging es um die Anreise. Da Busfahrten allgemein unbeliebt sind blieben noch der Flug oder die altbewehrte und Frau Eller bekannte Tour mit dem Zug. Diese setzte sich auch durch, da sich ein Flug mit Ryanair als zu kompliziert erwies.
Trotz des Spotts anderer Tutkurse stieg die Vorfreude in den letzten Tagen vor der Abreise exponential an. Wie erwarteterschienen am Freitag Abend den 17.09.04 sämtliche SchülerInnen pünktlich um 22²° am Gleis 3 des Frankfurter Hauptbahnhofs. Die Drohung, verspätete SchülerInnen müssten die dreizehnstündige Fahrt im Abteil mit Frau Eller, ihrem Sohn und Frau Sobota verbringen hatte also eingeschlagen. Wie von der Bahn gewohnt fuhren wir zehn Minuten zu spät an Gleis 17 ab. Die Aufteilung der Abteile führte zunächst zu Verwirrung da in jedem Abteil 5 Schüler und ein Fremder eingeteilt waren. In einem Abteil nahm ein Amerikaner platz, der sich als sehr kooperativ erwies und mit Maurizio der in Frau Ellers Abteil saß tauschte. („I snore very loudly so you don’t mind if I wake your teachers?”) Dieses 6er Abteil sollte sich schnell als Partyzentrale des Zuges herausstellen, da die meiste Zeit der Fahrt 9-10 Schüler inklusive diversem Gepäck hier mit köstlichen Batida-Ananas und zu späterer Stunde mit Wodka-Fanta auf eine großartige Tutfahrt anstießen. Da es allgemein ziemlich eng war hielt man sich auch viel in dem Gang auf und beobachtete das Vorbeiziehende. Es soll vorgekommen sein, dass manche Reisende sogar dort einschliefen und so den Weg zu den Toiletten versperrten.
Die ersten Zöllner kamen kurz vor der Schweiz in die Abteile, kümmerten sich aber nicht weiter um uns. Selbst die Beschwerde einer Dame, es rauche hier jemand, taten sie mit einem vielleicht zu schamlosen „is ja unglaublich“ ab. Ohne Tankstopp fuhr der Zug dann weiter in die Schweizer Alpen. In unserem doch etwas unbequemen Abteil kehrte etwas Ruhe ein und 5/6 der Insassen fanden etwas Schlaf auch wenn weitere Zöllner und Schaffner uns weckten und Dreisterweise das Licht einschalteten. (danke Mauri für deine Italienischkenntnisse) Schon in Italien wachte der Zug langsam wieder auf. Kurz vor Florenz begrüßte uns Frau Sobota mit einem kräftigen „buon giorrrrrno“ und kündigte uns an gleich umzusteigen. Von Florenz aus ging es dann in Regionalzügen weiter in denen es mit dem vielen Gepäck doch sehr eng wurde. Der endlich erreichte Süden machte sich durch seine Mittagshitze bemerkbar (Mauri warum ist es hier so heiß?)und wir fühlten uns elend, da die Kleidung noch nicht dem Klima entsprach und auch die Müdigkeit in den Knochen hing. Auf dem Weg durchquerten wir 8 (ehemalige) Serie A Städte und sahen einen Zug feiernder Palermo Fans. In Pisa stiegen wir ein zweites mal um und erreichten schließlich Orbetello. Dort machte uns ein Carabinieri klar, dass es hier nicht gang und gebe sei vor Bahnhöfen zu stehen und den Eingang zu blockieren. (Mauri warum?) In einem von uns völlig überfüllten Linienbus ging es dann nach Porto Stefano, wo die Fähre um 17³° abfahren sollte. Allerdings blieb uns noch eine Stunde Aufenthalt, in der wir uns die Beine vertreten konnten. Hauptziele waren ein Supermarkt (um mehr Ananassaft zu kaufen), eine Eisdiele (in der es das köstlichste Eis der Welt gab) und eine Pizzeria. Die Atmosphäre war ausgesprochen entspannend und die Gechilltheit der Italiener zeigte uns wie einfach das Leben doch sein kann. Auf der Fähre überkam uns endgültig die Urlaubsstimmung. Ein ruhiges, tiefblaues Meer (Mauri warum?), Sonnenschein und eine Insel am Horizont überzeugte auch die letzten Skeptiker und bewegte uns dazu einen MMS-Battle mit den Maltesern zu beginnen.
Als wir dann in Giglio Porto ankamen, war der Bus nach Campese soeben abgefahren. Ein weiterer Dank geht an Mauri, der uns 3 Taxis organisierte, die uns sogar noch preiswerter an unseren endgültigen Zielort beförderten. Es war circa 20°° und wir hatten nur noch den Wunsch unsere Bungalows zu beziehen und den ersten Abstecher ins 50 Meter entfernte Meer zu machen. Zunächst aber mussten wir eine „Begrüßungsrede“ von Dr. Claus Valentin, dem Chef des Instituts (und wie wir später herausfanden der Don der Insel) über uns ergehen lassen. Er berichtete also dem „erlauchten Kreise“ der SchülerInnen, was alles untersagt war, was alles kaputt war und wie die bösen Italiener uns abzocken wollten. Nach dieser langen Reise war die Toleranz für die etwas unhygienischen Bungalows sehr niedrig, doch alle außer einer Gruppe konnten ohne weiteres Putzen einziehen. Glücklicherweise hatten wir die Einteilung auf die 6er Bungalows bereits in der Schule abgeschlossen, so dass weitere Komplikationen ausblieben und wir letztendlich doch um ca. 21³° ins Meer springen konnten. Danach ließen wir den Abend gemütlich am Strand ausklingen, freuten uns über den vorher besorgten Ananassaft der mit dem mitgereisten Batida eine köstliches Energiereiches Endprodukt darstellte und stießen erneut auf eine Tutfahrt an, die wir uns unter allen Umständen zu einem positiven Erlebnis machen wollten. Kurz bevor wir erschöpft in die Betten fielen machte Patrick dem Chlorgeruch in unserm Bungalow durch eine am Boden zerschellte Xuxuflasche ein Ende. Scherben bringen ja bekanntlich Glück, was ein gutes Omen darstellte…
Tag 2, Sonntag:
Gut ausgeschlafen, die gestrigen Sorgen vergessen trafen wir uns um 11°° an der Tauchbasis. Für heute stand eine Einweisung ins Schnorcheln auf dem Programm, die allen viel Spaß bereitete. Nun bekamen wir zum ersten Mal die wunderschöne Bucht, den rötlichen Strand, das türkisblaue, kristallklare Wasser, und die knallgrünen Berge zu sehen. Dieser Ort sollte also eine Woche lang unser kleines Paradies sein. Den Vormittag verbrachten wir bei wolkenfreiem Himmel am fast menschenleeren Strand. Dort konnte man nach Belieben Beachtennis, Beachfußball und Beachvolleyball spielen oder einfach nichts tun, sich entspannen und die Sonne das übrige tun lassen. Zur Erfrischung sprang man ins kühle aber nicht zu kalte Meer in dem man sogar „tote Frau“ machen konnte. Vor dem noch gefürchteten Biokurs um 15°° gingen wir wieder in die Appartements und kochten uns die mitgeführten Fertignudeln, die auch an den weiteren Tagen unser Mittagsessen darstellten sollten. Auf dem Weg zum Treffen entdeckten wir eine FCBayernfahne. Neben uns besuchte also eine Münchner Gruppe die Insel. Obwohl der Biokurs in einem Keller stattfand, entpuppte er sich als durchaus interessant. Die erste ¾ Stunde des dreistündigen Kurses präsentierte Iris uns das heutige Thema. Diese Vorbesprechung besuchten wir gemeinsam mit einer Gruppe aus Darmstadt. Den praktischen und wirklich interessanten Teil des Kurses verbrachten wir in getrennten Räumen, wobei 5 unserer SchülerInnen bei den Darmstädtern untergebracht werden mussten. Toby & Maren leiteten die 2 Kurse in denen wir lebendige Meeresbewohner, die jeden Morgen für diesen Kurs gesammelt wurden, durch ein Mikroskop beobachten und mithilfe der Fachliteratur bestimmen konnten. Da jeder ein anderes Tier bekam gab es zum Abschluss des Kurses eine Besprechung in der man seine Entdeckungen vorstellen konnte. So verlief jeder Biokurs, der durch Pausen unterbrochen war, uns jeden Tag neue Lebewesen des Meeres näherbrachte und mit Aufräumaktionen beendet wurde. Auch Frau Sobota schien begeistert. Sie schrieb fleißig mit, steckte sich eine GRÜNALGE für ihre Sammlung ein und legte allen Mädchen nahe doch mal eine Seegurke anzufassen. Am Abend dieses 2. Tages suchten wir uns eine der 5 Pizzerien um am Strand die Pizza und den überwältigenden Sonnenuntergang zu genießen. Es handelte sich bei der Pizzeria wohlgemerkt nicht um „Toni’s“, die uns Don Claus doch so sehr ans Herz gelegt hatte, da er mit ihr einen „guten Deal“ laufen hat. Während Zimmer AA10 den Macarenatanz neu entdeckte, ließen wir den Tag mit Wodka-redbull und campari-orange am Strand ausklingen. Die Decken, die in den Zimmern bereitlagen (wozu?), dienten dabei als wunderbare Unterlage. AA10 trieb es dabei allerdings wohl etwas zu bunt, und wurde am nächsten morgen sofort der Ruhestörugn beschuldigt. In Zukunft mussten wir uns zumindest in diesem Appartement wohl zurückhalten.
Tag 3, Montag:
An diesem morgen wurden wir im Appartement AA5 von unerklärlichen Eierdüften geweckt, und standen auf, in der Hoffnung Matthias hätte uns ein Frühstück bereitet. Schockiert mussten wir jedoch feststellen dass er das Frühstück für die Damen im Zimmer AA4 zubereitet hatte! Da wir in unserem Appartement sowieso zu siebt waren, nominierten wir ihn sofort als Kandidaten, das Haus zu verlassen. Wir mussten also mit Cornflakes den morgendlichen, freiwilligen Mathe-widerholungskurs antreten. Aber da Mathe ja glücklich macht, war dies dennoch ein guter Start in den neuen Tag. Den Strand immer im Hinterkopf machten sich die meisten allerdings nur die Ansätze klar und verschoben das Lösen der Aufgaben auf später (nach der Tutfahrt dann).
Den Mittag verbrachten wir wieder am Strand, und liehen uns direkt wieder die ABC-Ausrüstung zum Schnorcheln, um diesmal eine etwas weiter entfernte Bucht zu entdecken. Dort angekommen wurde es einigen zu kalt, und sie beschlossen lieber barfuß (da lang) zurück zu laufen, während wir gemütlich zurück schnorchelten. Wir warteten am Strand eine halbe Stunde auf unsere 3 Pfadfinder ehe sie gerade rechtzeitig zum Biokurs wieder auftauchten.
Abends kochten die meisten tatsächlich frischgekaufte Nudeln, (manche Profis auch Individuelle Gerichte wie Fischstäbchen oder Kotelett). In unserem Appartement blieben haufenweise Nudeln übrig, die wir sogleich unseren Nachbarn, einigen Karlsruher Sportstudenten, spendierten, die es als Vorspeise betrachteten und sich bei ihren Köchinnen unbeliebt machten. Nach diesem Essen ging es wiederum an den Strand, diesmal mit Blue Curacao, Wodka und diversen Säften, aus denen wir köstliche „Mixtapes“ fabrizierten.
Joschi, der chinees unserer Gruppe hatte sehr gute Bekanntschaft mit diesen Getränken geschlossen und sorgte für allgemeine Belustigung. Das fiese Meer zog ihm seine Schlappen aus, doch glücklicherweise konnten ihm die andern 2 „chinesen“ zu Hilfe eilen.
In Zimmer AA10 wurde noch bis spät in die Nacht hinein (diesmal jedoch leiser) ein Spiel gespielt welches sich „4 – Hitoshi 2, Teresa 2“ nennt und sehr viel Spaß machte.
Tag 4, Dienstag
Der morgendliche Mathekurs war an diesem Tag deutlich unterbesetzt. Erfreulicherweise hatte Matthias jedoch Konsequenzen aus seiner Nominierung gezogen und weckte uns (und alle anderen) mit dem Lied „erwacht jetzt bald, das Ei wird sonst kalt“. Das Ei hatte er an diesem Morgen für das richtige Appartement zubereitet! Kurzfristigerweise hatte Frau Sobota für ihren Biokurs eine Wanderung nach Castello, dem Ort auf dem höchsten Berg der Insel vorgesehen. Da wir den Mathekurs (oder auch nicht) machten, können wir wenig über die Wanderung berichten. Es gibt jedoch wunderschöne Aussichtsfotos auf unser Dorf und Bilder von einem spektakulären Erdbeerbaum. Keiner der Biologen hat sich im nachhinein großartig beschwert, so dass wir davon ausgehen, dass die Wanderung gelungen war. Für den Nachmittag war anstatt des Biokurses ein geführter Schnorchelgang vorgesehen, der aber wegen nächtlichem Wellengang und daher zu trüben Wasser abgesagt wurde. So mussten wir uns wieder im Keller einfinden, wo wir einen weiteren Kurs hatten. Das Abendessen bestand wieder aus Pizza (nicht von Toni), die wir an einer größeren Tafel auf der Straße vor unseren Appartements gemeinsam aßen. Diesen Abend zauberten wir ein besonders köstlichen topf voll Tinto de verano (sangria für fortgeschrittene) und tranken diesen wiederum am Strand. Abends fanden sich meistens größere und nicht nach Bungalow geteilte Gruppen am Strand und machten sich das Leben schön. Markus, der jede Nacht schwimmen ging (was verboten war) und dabei jedes Mal von Frau Eller und Frau Sobota erwischt wurde, diente daher als Ankündiger der nächtlichen Besuche der beiden Lehrerinnen. An diesem Abend machte uns Frau Eller klar, dass es ihr egal sei ob wir nun 1 oder 2 Liter Wodka trinken solange wir uns danach nicht ins Meer begeben, was uns auch als einleuchtende Regel erschien und befolgt wurde (beides). An diesem Abend war der Sternenhimmel besondern deutlich zu erkennen, so dass wir uns als Astrologen übten, die Milchstraße und diverse Sternenbilder (eins) orteten und eines davon das Giglio-Dreieck tauften. Wir bekamen mehrere Sternschnuppen zu Gesicht, doch später wurden wir mit einer besonders hellen, großen und langen Sternschnuppe belohnt, die alles bisher gesehene übertraf. Die Insel und die Tutfahrt lagen also unter einem guten Stern.
Tag 5, Mittwoch:
Matthias wollte weiteren Nominierungen aus dem Wege gehen und zauberte uns erneut ein Frühstück. Der Mathekurs verlief wie gewohnt, doch statt des Biokurses konnte heute um 12.45 der Schnorchelgang stattfinden. Hierfür wurden wir an der Tauchbasis mit Neoprenanzügen ausgestattet, wo Don Claus und Familia soeben auf eine Verlobung anstießen. Ein Taucher, wie wir erfuhren, machte seiner Freundin unter Wasser einen Antrag, indem er ihr einen Ring und eine Plastikrose mit zwei Schildern überreichte (Schild 1:„willst du mich heiraten?“ Schild 2: „Vorderseite: ja! Rückseite: ja!“). Sehr romantisch und originell wie die meisten fanden. (merken) Die Schnorcheltour fand in drei Gruppen geleitet von Iris, Maren und Toby statt und war äußerst aufschlussreich, da wir durch die Erfahrung der Führer mehr zu sehen bekamen als vorher alleine. Der Mittag verlief wie gewohnt (Strand, Nudeln zum Mittagessen, Strand). Für 19³° war ein freiwilliges Nachtschnorcheln angesetzt. Dafür mussten wir uns wiederum an der Tauchbasis mit Neoprenanzügen einkleiden. Das Nachtschnorcheln selbst war leider weniger erfolgreich, da es in einer kleinen Hafeneinfahrt stattfand (von der Brücke bis zu dem Stein da vorne im wasser), in der eine durchaus starke Strömung war, und durch die vielen Schnorchler viel Dreck aufgewirbelt wurde. Außerdem wurden sowohl Nini als auch Frau Sobota von Nesseln verbrannt, so dass der Spaß schon schnell ein Ende fand. Also begaben wir uns wieder in die Appartements um zu feiern. Dies taten wir vorerst mit einem Baylies am Strand, während einige schon wieder „4 Hitoshi 2 Teresa 2“ spielten. Frau Sobota, vielleicht etwas gereizt durch den Nesselbrand, befand, dass wir alle ein heftiges Schlafdefizit hatten, und beorderte uns sich alle in unsere jeweiligen Appartements zu begeben. Doch zumindest in AA5 ließen wir uns den Spaß nicht verderben und änderten kurzerhand ein uns bekanntes Würfelspiel namens 10.000 in ein Trinkspiel (mit Tequilla und Amaretto) namens „Kelse“. So spielten wir noch bis tief in die Nacht hinein, und bauten unser Schlafdefizit weiter aus.
Tag 6, Donnerstag:
Beim allmorgendlichen Treffen um 11h verkündeten uns Frau Eller und Frau Sobota, dass sie für heute nach der Mathestunde eine Rallye geplant hatten. In Appartements aufgeteilt ging es darum eine Anzahl von Fragen zu lösen, die sowohl biologisch als auch Mathematisch waren, sich aber auch auf Giglio bezogen. Da sich selbst die Taucher nicht ausreichend in Giglio auskannten mussten wir uns selbst auf die Suche nach Antworten machen. Der Supermarkt, der jeden Tag die Alkoholpreise um 2€ erhöhte (Nachfrage/Preis), hatte mittlerweile keine Reserven mehr. Dank der Rally entdeckten wir einen neuen Supermarkt, in dem uns eine Bacardiflasche mit einem annehmbaren Preis bestach. Die Rally beendeten wir erfolgreich, doch die Siegerehrung sollte erst am letzten Abend stattfinden. Nach dem obligatorischen Strandaufenthalt und dem Biokurs wanderten alle zusammen auf einen Arm der Insel von dem aus man den Sonnenuntergang sehr schön beobachten kann. Leider war dies der erste Tag an dem Wolken am Himmel zu sehen waren, die uns den perfekten Sonnenuntergang verwehrten. Auf dem Weg durch die Wildnis fanden wir einen eingezäunten Bereich, der uns doch sehr an eine Plantage à la „the Beach“ erinnerte (Don Claus???). Wir wollten Claus’ Syndikat nicht ganz ignorieren und entschieden uns eine Pizza bei Toni’s zu kaufen und am „Torre del Campese“ zu verspeisen. Wieder war Batida unser treuer Begleiter. Zurück bei den Appartments verführte uns ein gefundener Fußball zu einem spontanen Match auf der Straße welches durch eine Delle in einem Auto beendet wurde. Eine andere Delle erhielt ein Kopf, denn Teresa vergaß die Glastüre, die unsere Appartements verschloss. Dieser Tag klang mit einem Spieleabend(/nacht) aus. Die beiden neu gewonnenen Spiele wurden zelebriert. 2 Mädchen entdeckten die Kunst des Fliegens, während sich eine unserer Lehrerinnen angeblich in einem Kühlschrank versteckte. Es kursieren außerdem Gerüchte, dass einige Personen die späte dunkle Nacht nutzen um ins Meer zu flitzen.
Tag 7, Freitag:
Ein weiteres Lied (welches ganz Campese weckte), ein weiteres köstliches Frühstück und eine weitere Mathelektion leiteten den Tag ein. Mathe war weniger besucht, was auch daran lag das um 11°° ein Tauchschnupperkurs stattfand, an dem 4 SchülerInnen teilnahmen. Obwohl dies der erste bewölkte Tag war verbrachten wir den Vormittag am Strand und nutzen die Gelegenheit um unsere Deutschbücher zu lesen, da wir dem Ende der Fahrt und so der nächsten Klausur näher kamen. Die AA10 Jungs nutzten den ansonst freien Tag (kein Biokurs mehr) um mit dem Bus nach Porto zu fahren und sich dort Roller auszuleihen, sehr zum Bedenken Frau Sobotas und Frau Ellers. Vielleicht zurecht. Dennoch hatten die Fahrer ihren Spaß und nutzten diese Verkehrsmittel um die Einkäufe für den gemeinschaftlichen Grillabend in die Appartements zu bringen. Wir wollten den „Bacardi Laden“ ein weiteres mal aufsuchen, doch Italiener nehmen es wohl mit Öffnungszeiten nicht so genau. (Mauri warum?) Die Warterei vor dem Laden brachen wir ab um mit den Grillvorbereitungen anzufangen. Der Grillabend stellte sich als großer Erfolg heraus. (Danke Bratmaxe Markus). Es gab Steaks, Würstchen, Salate und Tinto de Verano. Auch Toby und Iris waren erschienen und sogar Claus kam kurz vorbei um uns schnell anzumeckern. Die Stimmung war so gut, dass sich Frau Eller und Frau Sobota spontan in einen Witze Battle verwickelten. Als Dankeschön für Toby und Iris (und den Rest der nicht da war) sangen wir den sorgfältig einstudierten Gigo .. äähh Giglioboogie vor und einige Mädchen + Matthias hatten sogar einen Tanz vorbereitet, den sie zu unserer Erheiterung zum Besten gaben. Zum Abschluss wurden die Sieger der Ralley geehrt. (Gratulation AA3) Das Wetter wurde immer stürmischer, so dass ein Aufenthalt am Strand für diesen Abend zu kalt wurde. Wir begaben uns also wieder in unsere Appartements und spielten Kelse (Wodka, Sambuca, Wein). Ein sehr kleiner Teil der Gruppe hielt es nicht für lohnenswert noch schlafen zu gehen, da am nächsten morgen um 7 die Taxis abfuhren. So begaben sie sich zur Tauschstation, wo sie einige lustige Darmstädter trafen und ihnen Gesellschaft leisteten. (Sie sind heute um ein paar Lieder reicher)
Tag 8, Samstag:
Koffer packen, Appartements aufräumen, putzen all dies erledigten wir in den letzten 10 Minuten vor der Abfahrt. Die leeren Flaschen verschwanden alle in dem Hintergang unserer Bungalows (Claus bezahlts!), da es in Italien kein Altglascontainer zu geben scheint. (Mauri warum?) Pünktlich um 7 fuhren die Taxis Richtung Porto wo die Fähre auf uns wartete. Durch die nächtlichen Stürme war das Meer sehr aufgewühlt und wir hatten eine äußerst unruhige Fahrt die so manchen auf den Magen schlug. In Porto de Stefano waren wir froh wieder Boden unter den Füßen zu haben. Wieder eine enge Busfahrt nach Obetello. Dort jedoch hatten wir 1 Stunde Zeit bis unser Zug fuhr. Diese nutzten die meisten um um einen Brunnen herum das Schlafdefizit zu reduzieren, während andere („immer die selben“) in die Stadt gingen und zeitlich etwas knapper zurückkehrten. Die Bummelzugfahrt verlief schnell, in Pisa gerieten wir jedoch in Zeitnot, erwischten aber den weiterführenden Zug gerade noch so. In diesem Zug befand sich ein lustiger alter Italiener, der sich einen Spaß daraus machte, jeden zu begrüßen und mit den Mädchen zu flirten. In Florenz angekommen hatten wir eine Stunde Aufenthalt. Diese nutzen wir um einen kurzen Abstecher zum berühmten Dom und einen etwas längeren bei McDonalds zu machen. Einer unserer Gruppe besuchte in Florenz seinen Onkel und schaffte es beinahe den Zug zu verpassen. In letzter Sekunde kam er angespurtet und konnte doch noch mitfahren. Frau Eller nahms mittlerweile gelassen und mit Humor. Nachdem wir unsere Abteile gesichert hatten, die vorerst von Fremdlingen belegt waren, verlief die Zugfahrt relativ entspannend. Das Schlafdefizit wurde weiterhin abgebaut und Sonntag 6°° kamen wir ziemlich übermüdet aber um einige positive Erfahrungen reicher wieder am Frankfurter Hauptbahnhof an.
Alles in allem gehört diese Reise zu den besten Fahrten, die wir je gemacht haben, was zum Großteil auch daran lag, dass sich unsere Gruppe hervorragen verstand. Diese Fahrt wird uns ewig als wunderschöne Abschlussfahrt unserer Schulzeit in Erinnerung bleiben. Dafür danken wir Frau Eller und Frau Sobota, die eine perfekte Mischung zwischen Studienfahrt und der lang ersehnten Abschlussfahrt fanden. Wir haben genug pasta und pizza für ein jahr gegessen (italia pasta pizza) und wir können dieses Tutfahrtziel nur weiterempfehlen.
„…Tschuu tschuu tschuu, die Zeit verging im nuu“
Abschließend gibt es nur eins zu sagen: „BEEEEEEEEEEHSTEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEE!!!!“
Vielleicht wird Claus ja doch noch mal ein paar von uns auf seiner Insel antreffen. Sag niemals nie…
eine lange Anreise…






Unser kleines Paradies…




Das Meeresinstitut, Don Claus und unser Appartment


Hit the beach!









Die Quote-Luftmatratze


Feinster Tinto de Verano


Ausflug an das Kap…






Mathe macht glücklich!



KELSE!




Rückfahrt, mit Aufenthalt in Florenz


und nochmal eine lange Zugfahrt…



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